"Akt(en)-Studie" – Die Erlebnisse eines Amerikaners in Ost-Berlin

Von 14 April 2026 18:00 bis 14 April 2026 20:00

Am Gedenkbibliothek

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Kategorien: Vortrag

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In den Jahren 1978-1983 stellte Cohen Texte für eine Anthologie mit Ost- und Westberliner Autoren zusammen und brachte sie, von ihm übersetzt, unter dem Titel "Berlin: contemporary writing in East and West Berlin" heraus. Das Projekt führte zu Freundschaften mit Ostberliner Autoren und Künstlern sowie zu regelmäßigen Besuchen des Amerikaners in Ostberlin. Diese Kontakte wurden beobachtet. Einer der "Freunde", Sascha Anderson, übermittelte der Stasi, daß Cohen Verbotenes ein- und ausführte. Nach vergeblichen Versuchen, ihn damit zu erwischen, belegte sie ihn mit einem Einreiseverbot. Cohens Erzählung analysiert, was er in seiner Stasi-Akte fand: Die Tragikomik des Verrats und den Slapstick der Inkompetenz sowohl in der Beobachtung als auch in der Sprache.--- der amerikanische Schriftsteller und Übersetzer berichtet über seine Erlebnisse in der DDR mit der Staatsicherheit unter dem Titel: